Kompetenzen

Durch den Kostendruck in allen Bereichen der Sozialwirtschaft bzw. bei allen Leistungen gemäß Sozialgesetzbuch sind die Träger immer stärker von außen gezwungen, die soziale Arbeit und die dahinterstehende Verwaltung so effektiv und effizient wie möglich zu gestalten. Eine solche Gestaltung hat stets zugleich die soziale Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort und die professionelle, den Menschen zugewandte Beratung, Betreuung und Pflege an den Klientinnen und Klienten in den Blick zu nehmen. Unser Ziel ist es stets beide Aspekte aufzunehmen und einen Ausgleich zu finden.

Unter dem Druck zunehmender Einsparungen der Kostenträger entsteht für viele Träger der Bedarf, die gewachsenen Strukturen zu überprüfen. Dazu zählen insbesondere die Tätigkeiten in der Verwaltung sowie das Zusammenspiel zwischen Verwaltung und operativen Einheiten. An einigen Stellen sind auch defizitäre Projekte auf den Prüfstand zu stellen. Lesen Sie mehr …

Der erste Schritt der Beratung bedeutet oftmals zunächst einmal Klarheit in die Zahlen und Auswertungen der Buchhaltung zu bekommen. Sie ist notwendig, um alle weiteren Schritte der Beratung auf eine solide Basis zu stellen. In der Veränderung der Strukturen und Prozesse nimmt darüber hinaus die EDV aus unserer Erfahrung oft einen wichtigen Platz ein. Der Weg vom „analogen zum digitalen Zeitalter“ führt dazu, dass Arbeitsabläufe vereinfacht bzw. nicht doppelt erbracht werden müssen. Über Benchmarks aus unserer mehr als zehnjährigen, umfangreichen Erfahrung können wir gemeinsam mit unserem Mandanten eine Zielstruktur definieren und die Umsetzung begleiten. In den Einrichtungen und Beratungsstellen analysieren wir die wirtschaftliche Tragfähigkeit anhand von wichtigen Kennzahlen wie z.B. in Pflegeeinrichtungen bzw. Wohnheimen der Behindertenhilfe die Auslastung bzw. das Einstufungsmanagement der Bewohnerinnen und Bewohner. In den stationären Einrichtungen untersuchen wir die Dienstplangestaltung und beraten und begleiten Sie in der Neugestaltung der Dienstpläne. Dies gilt bis zur Verhandlung mit der Arbeitnehmervertretung. In den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen stehen die Fragen der Berechnung von Grund- und Maßnahmenpauschalen ebenso im Fokus, wie die Zusammensetzung der Produktionsgruppen und die Abläufe, von der Akquise über die Arbeitsvorbereitung bis hin zur Erstellung und Lieferung an die Kunden. Das Ziel in allen unseren Engagements ist, eine nachhaltige wirtschaftliche Basis zu schaffen und damit die Arbeit für die Klientinnen und Klienten bzw. Betreuten bestmöglich sicherzustellen.

Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte in der Sozialwirtschaft hat dazu geführt, dass die Organisationsstrukturen nachlaufend erweitert oder den gerade aktuellen Bedürfnissen angepasst wurden. Mit der Entwicklung hat sich auch das Selbstverständnis der Träger verändert. Dies führt nicht selten dazu, dass unterschiedliche Vorstellungen und Kulturen in einem Träger gepflegt werden, die eine nachhaltige Weiterentwicklung verhindern. Lesen Sie mehr …

In der Organisationsberatung stehen sowohl die Strukturen, Prozesse als auch das Selbstverständnis eines Trägers im Fokus. Die Beratung beginnt in der Regel damit, dass die gelebten Strukturen und Prozesse analysiert werden. In einem zweiten Schritt werden in Workshops gemeinsam mit dem Mandanten Zielvorstellungen besprochen und festgelegt. In diesen Prozess werden die unterschiedlichen Gremien der Träger mit ihren jeweils spezifischen Interessen einbezogen. Nur so kann eine gelingende Basis zur Definition von Maßnahmen und deren Umsetzung definiert werden. Über ein Organisationshandbuch lassen sich abschließend die dann veränderten Prozesse für alle Beteiligten fixieren. Selbstverständlich sind sie den Weiterentwicklungen anzupassen.

In der Regel verfügen die Träger der Sozialwirtschaft ab einer bestimmten Größe über ein umfangreiches Anlagevermögen. Dies gilt insbesondere für Träger von stationären Einrichtungen. Die Sanierung von Bestandsgebäuden oder der Neubau solcher Einrichtungen beansprucht – trotz externer Planungsleistung und Bauleitung – erhebliche Kapazitäten auf der Seite des Bauherrn. Bauen heißt vor allem eine große Anzahl von Entscheidungen mit unterschiedlicher Reichweite zu fällen. Lesen Sie mehr …

Wir haben verschiedene Baumaßnahmen von Trägern begleitet und dabei den Schnittpunkt zwischen externen Planern bzw. Bauleitern und der Geschäftsleitung von Trägern übernommen. Diese Dienstleistungen reichen von Planungsgesprächen bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme und je nach Bedarf zur Erstellung eines Mittelverwendungsnachweises. Dazwischen werden die bei einer Baumaßnahme gemeinsam mit den Planern und Bauleitern Entscheidungen diskutiert und bis zu Entscheidungsreife vorbereitet oder direkt vor Ort entschieden. Dies betrifft sowohl die Planungsphase als auch die Bauphase selbst bis hin zur Organisation der Inbetriebnahme eines Gebäudes. Die beständige Begleitung sowie die Erfahrung aus der Begleitung verschiedener Bauvorhaben haben dazu geführt, dass sowohl Kosten als auch Zeitplan bei unseren Projekten im Rahmen gehalten werden konnten.

Unsere Erfahrung zeigt: in der Regel haben unsere Mandanten eine Vorstellung oder zumindest eine Ahnung davon, was sich verändern müsste. Zuweilen gibt es unterschiedliche Interessen innerhalb der Organisation, die eine Veränderung verhindern oder es fehlt das Wissen bzw. die Erfahrung, wie eine tiefergreifende strukturelle wie wirtschaftliche Neuausrichtung durchgeführt werden kann. Lesen Sie mehr …

Die Umsetzungsbegleitung startet mit einer Kurzanalyse der Situation bzw. der gemeinsamen Definition von Maßnahmen. Danach werden Verantwortungsbereiche und das Vorgehen abgestimmt. In der Folge werden durch uns gemeinsam die Maßnahmen umgesetzt. Das reicht von Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretungen bis hin zu Verhandlungen mit Vertragspartnern. Bei entsprechenden Voraussetzungen übernehmen wir dabei für eine bestimmte Zeit auch die organschaftliche Verantwortung – als Geschäftsführer ebenso wie als Verwaltungsleiter oder kaufmännische Verantwortliche. Offene Kommunikation und Transparenz ist wie in allen unseren Projekten Grundlage und Ziel unseres Handelns. Nur auf diese Weise kann aus unserer Sicht der häufig als schmerzhaft oder beängstigend erlebte Prozess der Veränderung nachhaltig erfolgreich umgesetzt werden. Mit der sprichwörtlich gewordenen, berühmten „Salami-Taktik“, also der Kommunikation und Umsetzung von kleinen Schritten, kann dies nicht gelingen. Nach der erfolgreichen Umsetzungsbegleitung übergeben wir die Aufgaben wieder an interne Stellen bei den Trägern. In manchen Fällen begleiten wir in der Gestalt eines Coachings unsere Mandanten über einen begrenzten Zeitraum weiter.

In der heutigen hoch kompetitiven, globalisierten Welt gehören Krisen zum Lebenszyklus eines Unternehmens. Langfristig erfolgreiche Unternehmen gehen gestärkt aus der Bewältigung von internen und externen Krisen hervor. Die hohe Kunst des Managements liegt darin, sich abzeichnende Krisen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Allerdings ist dies in der täglichen Praxis häufig schwer umzusetzen. Die Krise kommt plötzlich und für die Beteiligten überraschend: ein großer Kunde meldet Insolvenz an, obwohl man vor kurzem noch über neue Projekte gesprochen hat oder ein Großprojekt verzögert sich wegen neuer Auflagen der Behörden.

Wirken die Gegenmaßnahmen des Managements nicht wie geplant und dreht sich die Spirale der negativen Botschaften weiter, kann das Unternehmen oft die sich verschärfende Krise nicht aus eigener Kraft bewältigen. Dann ist es an der Zeit, externe Fachleute hinzuzuziehen.

Ist ein Unternehmen in einer existenzbedrohenden Krise, gilt es schnellstmöglich den Kapitalgebern des Unternehmens Transparenz zur aktuellen Situation zu schaffen. Hierzu gehört neben der Aufbereitung der aktuellen finanzwirtschaftlichen Lage, die Analyse der Krisenursachen und das Aufzeigen von ersten Maßnahmen und Handlungsfeldern zur Krisenbewältigung. Lesen Sie mehr …

Nur wenn alle Finanzierungspartner umfassend informiert sind, werden sie bereit sein, dem Unternehmen in schwierigen Zeiten beizustehen. Mit unserer strukturierten und qualifizierten Bestandsaufnahme gehen wir gemeinsam in das Gespräch mit den Kapitalgebern, um schnell gemeinsame Lösungsansätze zu diskutieren. Hieraus werden die ersten Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmens und zur Krisenbewältigung definiert.

Nach Umsetzung der Anforderungen von BASEL III in den Geschäftsbanken, haben sich die Anforderungen an die Kreditvergabe weiter verschärft. Zunehmend fordern Kreditinstitute als Grundlage einer Kreditentscheidung die zusätzliche Einschätzung eines externen Dritten zur Zukunftsfähigkeit der vorgelegten Geschäftskonzepte und Planungen. Die Geschäftskonzept- und Planungsplausibilisierung der perpuls gibt nicht nur den Finanzierungspartnern zusätzliche Sicherheit, sondern hilft als interner Lackmustest bei der Bewertung der weiteren Unternehmensentwicklung. Lesen Sie mehr …

Unsere langjährigen Erfahrungen in den unterschiedlichsten Branchen lassen wir in die Erstellung der Gutachten zur Geschäftskonzept- und Planungsplausibilisierung einfließen, um nicht nur den Kreditinstituten, sondern auch dem beauftragenden Unternehmen einen echten Mehrwert zu schaffen.

Bei außergewöhnlichen und nicht standardisierten Konzepten und Planungen gehen wir auf die besonderen Bedürfnisse der Kreditinstitute und der Auftraggeber intensiv ein. Wir sehen unsere Aufgabe in der Schaffung transparenter Informationen für alle Beteiligten.

Ein erster Baustein zur Bewältigung einer Unternehmenskrise ist das Aufstellen einer belastbaren Fortführungsprognose. Hierzu ist das Management in der Krise aufgefordert, insbesondere auch um persönliche Haftungsrisiken von Geschäftsführung bzw. Vorstand zu vermeiden. Lesen Sie mehr …

Wesentliches Element der Fortführungsprognose ist die Abbildung der möglichen Entwicklungspfade in einer integrierten kurz- und mittelfristigen Planung. Für die Fortführungsprognose werden nicht nur die möglichen Szenarien zur weiteren Unternehmensentwicklung kritisch beleuchtet, sondern auch die aktuelle Situation und die Krisenursachen aufgearbeitet.

Die Fortführungsprognose der perpuls gibt dem Management zusätzliche Sicherheit über die mögliche weitere Entwicklung des Unternehmens in schwierigem Fahrwasser und zeigt notwendige Handlungsoptionen aus der Krise auf.

Unternehmen in einer Existenz bedrohenden Krise benötigen meiste frische Liquidität zur Krisenbewältigung. Hierfür müssen alle beteiligten Finanzierungspartner an einem Strang ziehen, um die erforderlichen Mittel bereitzustellen. Ein in sich schlüssiges Restrukturierungs- und Sanierungsgutachten ist Voraussetzung zur Schaffung eines gemeinsamen, einheitlichen Informationsstandes von Management und Kapitalgeber. Es ist die wesentliche Grundlage zur Verhandlung der erforderlichen Sanierungsbeiträge. Lesen Sie mehr …

Ein Restrukturierungs- und Sanierungsgutachten der perpuls lehnt sich an den Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zu den Anforderungen an die Erstellung von Sanierungskonzepten (IDW S 6) an. Im Gegensatz zu den Wirtschaftsprüfern, die bei der Erstellung eines Gutachtens einem engen vorgegebenen Korsett folgen, erstellt die perpuls ein maßgeschneidertes Konzept, das die besonderen Bedürfnisse des Unternehmens und Anforderungen der Kapitalgeber in Umfang und Ausrichtung des Gutachtens widerspiegelt.

Wesentliche Bestandteile eines Restrukturierungs- und Sanierungsgutachten sind die Vergangenheitsanalyse und die Analyse der Krisenursachen und daraus die Ableitung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und -beiträge. Diese werden abschließend in einer integrierten Unternehmensplanung zur Verdeutlichung der finanz- und betriebswirtschaftlichen Erfordernisse abgebildet.

Im Restrukturierungs- und Sanierungsgutachten beleuchtet perpuls neben den klassischen Sanierungsoptionen immer die Möglichkeit ein Unternehmen im Rahmen eines Verfahrens nach ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) mit Hilfe eines Schutzschirms oder einer Eigenverwaltung zu sanieren. In bestimmten Konstellationen, insbesondere bei komplizierten Gläubigerstrukturen, kann die Sanierung durch ein Verfahren nach ESUG von Vorteil sein.

Ist ein Restrukturierungs- und Sanierungsgutachten erstellt und die Beiträge der Kapitalgeber und Stakeholder des Unternehmens vereinbart, gilt es die im Gutachten definierten Maßnahmen zügig und effektiv umzusetzen. Lesen Sie mehr …

Die perpuls verfügt über langjährige Erfahrungen und vorzeigbare Erfolge in den Bereichen Personalanpassung und Sozialplanverhandlungen, Durchführung von Kostensenkungsprogrammen und Optimierung von Produktion und Fertigung. Allerdings ist der einseitige Fokus auf die Kostenseite nicht zielführend, wenn der Vertrieb und die Kunden vernachlässigt werden und der Umsatz einbricht. Unsere Expertise im Vertrieb sorgt dafür, dass auch hier die Sanierung gelingt.

Die Bewältigung einer Unternehmenskrise und die Restrukturierung eines Unternehmens bringt das Management oft an die Belastungsgrenze. Neben dem laufenden, täglichen Geschäft muss eine Vielzahl von Themen bearbeitet werden. Die Stakeholder und insbesondere die Mitarbeiter und Kunden müssen fortlaufen eingebunden und mit zielgerichteten Informationen versorgt werden. Lesen Sie mehr …

Die erfahrenen Restrukturierungsexperten der perpuls scheuen auch hier nicht die Übernahme von Verantwortung und stehen in schwierigen Phasen Unternehmen als CFO (Chief Financial Officer, kaufmännischer Leiter) und CRO (Chief Restructuring Officer) zur Verfügung.

Die Insolvenz eines Unternehmens muss nicht zwingend das endgültige Aus bedeuten. Im Gegenteil kann diese, bei einer guten Vorbereitung und einem gesteuerten Verfahren, zum Neuanfang und zur nachhaltigen Sanierung des Unternehmens genutzt werden. Der Gesetzgeber hat gerade mit der Einführung des ESUG die Handlungsspielräume für die Sanierung erweitert.

Lesen Sie mehr …

Mit dem Bereich der „Insolvenzberatung“ trägt die perpuls diesem Ansatz Rechnung und bietet Unternehmen, finanzierenden Banken, Investoren und Insolvenzverwaltern ein umfassendes betriebswirtschaftliches Beratungspaket an.

Bereits bei der Planung eines Insolvenzantrags muss häufig schon entschieden werden, welches Insolvenzverfahren angestrebt wird. Insbesondere bei einer geplanten Sanierung in Eigenverwaltung ist eine fundierte und lückenlose Bearbeitung des Insolvenzantrages für den Erfolg des späteren Verfahrens von entscheidender Bedeutung. Lesen Sie mehr …

Wir haben in der Vergangenheit viele Insolvenzverfahren von Beginn an, bis hin zur Veräußerung oder Einstellung des Verfahrens, beratend begleitet. Entscheidend ist für die Beratung in dieser Phase, die möglichen Szenarien der verschiedenen Insolvenzverfahren zu kennen und deren wirtschaftliche Konsequenzen abschätzen zu können. Dabei spielen insbesondere die Erfahrungen, wie sich die unterschiedlichen Stakeholder voraussichtlich verhalten werden, eine wichtige Rolle. Nur so kann ein tragfähiges Konzept mit den entsprechenden Planungsprämissen und Handlungsmöglichkeiten erstellt werden.

Entscheidend für die Fortführung des operativen Geschäftsbetriebs in der wirtschaftlichen Krise bzw. in einem vorläufigen Insolvenzverfahren ist ein belastbarer Ausblick auf das zukünftige operative Geschäft. Lesen Sie mehr …

In der Fortführungs- und Liquiditätsplanung wird die Historie zielgerichtet aufgearbeitet und die aktuelle Ist-Situation des Unternehmens analysiert, um hieraus eine belastbare, zukunftsorientierte Planung für das operative Geschäft abzuleiten. Auf dieser Grundlage können die notwendigen Entscheidungen über die kurzfristige Betriebsfortführung, aber auch für die Zukunft des Unternehmens getroffen werden. Eine rollierende Aktualisierung der Planungen bietet allen Beteiligten Transparenz und Sicherheit. Die Planungen können ergänzend als Grundlage und zur Steuerung einer späteren Sanierung im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens genutzt werden.

Mit dem Insolvenzplan- bzw. Schutzschirmverfahren will der Gesetzgeber die Sanierung des Unternehmens durch ein entsprechendes Insolvenzverfahren unterstützen. Hierbei liegt der Fokus auf dem Erhalt des Unternehmens. Wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung bildet hier die professionelle Erstellung des Insolvenzplans. Lesen Sie mehr …

Für die Erstellung des Insolvenzplans ist es wesentlich, eng mit dem Insolvenzverwalter und den Gläubigern zusammenzuarbeiten. Die Gläubiger nehmen – neben dem Insolvenzverwalter – eine entscheidende Rolle in der Annahme des Plans zur Entschuldung des Unternehmens ein. Die Gespräche und Verhandlungen im Vorfeld schaffen Transparenz und Sicherheit für die sehr heterogenen Gruppen von Gläubigern. Ohne diese Vorabstimmungen können Einzelinteressen so in den Vordergrund rücken, dass der gesamte Plan scheitert. Entscheidend aber bleibt, dass die Planungsprämissen und damit die gesamte Planungsrechnung auf einer soliden Grundlage beruhen, um das zwischenzeitlich häufig verlorengegangene Vertrauen der Gläubiger zurück zu gewinnen.

Ergänzend zu den verschiedenen Beratungsleistungen bei der Vorbereitung und Durchführung eines Insolvenzverfahrens, begleiten wir Sie auch gern bei der operativen Umsetzung der Sanierung. Lesen Sie mehr …

In unserer mehr als zehnjährigen Erfahrung haben wir zahlreiche Unternehmen in der Betriebsfortführung begleitet. Mit unseren sachkundigen und hochqualifizierten Mitarbeitern können wir überwachend und steuernd zur Seite stehen. Zuweilen kann es sinnvoll oder ratsam sein, dass wir das Management auf Zeit übernehmen: als Interims-Geschäftsführung, CRO oder CFO. Auf diese Weise kommen unsere Erfahrungen zur Bewältigung von unternehmerischen Krisen und die Stärke in der Umsetzung von notwendigen Maßnahmen zur Geltung. Nach einer vorher zu definierenden Zeit kann die Führung des Unternehmens wieder an das interne Management übergeben werden.

Die rasche Ausweitung digitaler Anwendungen und der dynamische Fortschritt in der Datenverwertung ermöglichen substantielle Effizienzgewinne, neuartige Geschäftsmodelle und wegwesende Kompetenzen in der Überwindung komplexer Probleme. Hierbei sind alle Branchen und Arbeitsprozesse in unterschiedlicher Intensität betroffen. Ziel unserer Arbeit ist es gemeinsam mit unseren Mandaten die Möglichkeiten einer digitalen Umwelt für die Weiterentwicklung und Neugestaltung der Unternehmensziele nutzbar zu machen.

Der digitale Wandel bedingt in vielen Bereichen eine rasche Neuausrichtung bestehender Strategien. Mit big-data Informationssystemen kann die Qualität von Entscheidungen wesentlich verbessert werden und neue Geschäftsmodelle schnell zur Einführung gebracht werden. Wir erarbeiten mit Ihnen eine Roadmap zur Einführung nutzstiftender Neuerungen.

Für rasche Fortschritte steuern wir die Umsetzung von Projekten auf den unterschiedlichen organisatorischen Ebenen. Mit einem Projekt-Management-Office steuern wir die Einführung auf  Bereichs- und Arbeitsebene und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem termingereichten Übergang in den Routineprozess. Budgetvorgaben können somit eingehalten und Wachstumserwartungen erfüllt werden.

PA setzt an der Stelle an, wo Online Analytical Processing (OLAP) und gängige Instrumente im Reporting enden. Über die aktuelle Situation hinaus kann mit Predictive Analytics eine Vorhersage zu Ereignissen gemacht werden. Dies trägt substantiell zur Verbesserung von Geschäftsprozessen und der Entscheidungsfindung bei. So können Bestände frühzeitig angepasst, Auslastungen antizipiert und Ressourcen bessert geplant werden. Entlang der Wertschöpfungskette analysieren wir den Aufwand und den Nutzen verschiedener PA- Modelle und führen diese in ihrem Unternehmen ein.

perpuls Management GmbH